Was sagt die Ernährungswissenschaft zu Veganismus?

Die Stellungnahme (2016) der „Academy of Nutrition and Dietetics“ (weltweit größte Organisation von Ernährungswissenschaftlern/Ernährungsexperten) besagt [meiner Übersetzung zu  Folge], dass eine angemessen geplante vegatarische, einschließlich vegane Ernährung, gesund und ernährungsphysiologisch ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile zur Prävention und Behandlung von bestimmten Krankheiten liefert. Diese Ernährungsweisen seien angemessen für jede Lebensphase, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, Säuglingsalter, Kindheit, Jugend, andere Erwachsenenalter und Athleten. Desweiteren sei pflanzenbasierte Ernährung ökologisch nachhaltiger als tierproduktreiche Ernährungsweisen, da sie weniger natürliche Ressourcen verwenden und mit weniger Umweltschädigung verbunden sind. Vegetarier und Veganer haben ein reduziertes Risiko zur Erkrankung an bestimmten Gesundheitszuständen, einschließlich ischemischer Herzerkrankungen, Typ 2 Diebetes, Bluthochdruck, bestimmte Arten von Krebs und Fettleibigkeit. Geringe Einnahme von gesättigten Fetten und die Hohe Einnahme von Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Sojaprodukten, Nüssen und Samen (alle reich an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen) seien charakteristisch für eine vegetarische und vegane Ernährung, die niedrigere Gesamtcholesterinwerte und Cholesterinwerte niedriger Lipoprotein-Dichte produzieren. Diese Faktoren tragen zur Reduzierung chronischer Erkrankungen bei. Veganer benötigen zuverlässige B12-Quellen, wie angereicherte Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.

Hier das Original: Position of the Academy of Nutrition and Dietetics: Vegaterian Diets.

Abstract

It is the position of the Academy of Nutrition and Dietetics that appropriately planned vegetarian, including vegan, diets are healthful, nutritionally adequate, and may provide health benefits for the prevention and treatment of certain diseases. These diets are appropriate for all stages of the life cycle, including pregnancy, lactation, infancy, childhood, adolescence, older adulthood, and for athletes. Plant-based diets are more environmentally sustainable than diets rich in animal products because they use fewer natural resources and are associated with much less environmental damage. Vegetarians and vegans are at reduced risk of certain health conditions, including ischemic heart disease, type 2 diabetes, hypertension, certain types of cancer, and obesity. Low intake of saturated fat and high intakes of vegetables, fruits, whole grains, legumes, soy products, nuts, and seeds (all rich in fiber and phytochemicals) are characteristics of vegetarian and vegan diets that produce lower total and low-density lipoprotein cholesterol levels and better serum glucose control. These factors contribute to reduction of chronic disease. Vegans need reliable sources of vitamin B-12, such as fortified foods or supplements.

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